Wos is los?

Derzeit keine Termine gefunden.

Der Verein seit 1929

Schon am 10. November 1928 fassten einige Burschen im Gasthaus Sedlmaier (jetzt Gasthof Gröbmeyer) in Netterndorf den Gedanken einen eigenen Trachtenverein zu gründen.

Vorerst wurden nur Plattlerproben jeden Dienstag beim Zehetmaier in Jakobsbaiern abgehalten. Anfangs beteiligten sich: Daxenbichler Paul, Eichner Korbinian, Heller Bartl, Eierstock Michael sowie Keml Anton, unser Lehrmeister. Unser erster Plattler war der „Häuslratz“.

Und so ging es fort, Woche für Woche zwei bis drei Proben, welche beim Bauer in Netterndorf und beim Falter in Jakobsbaiern, später auch beim Strobl in Esterndorf abgehalten wurden.

Beim Burschenball in Netterndorf am 10. Februar 1929 wurde das erstemal öffentlich geplattelt.

Am 10.März 1929 Gründung des Vereins im „Klingl“ in Weidach. Herr Lorenz Neuner, Bürgermeister und Bauer von Stroblberg hielt eine kernige
Rede in Bezug auf die Erhaltung der guten alten Sitten und Gebräuche. Er bestimmte den Namen des Vereins, welcher sich ableitet vom alten Namen des „Bairer Winkl“: G.T.E.V. „Bairer Winkler“ Baiern

Am 26. Oktober 1930 Aufnahme des Vereins in den Bayerischen Inngauverband.

Am 19. Mai 1935 wurde bei „winterlichem Wetter“ von Herrn Benefiziat Josef Schinagl unsere erste Vereinsfahne geweiht.
29 Vereine und 2 Musikkapellen zogen an diesem Festtag zur Kirche. Der Nachbarverein „Alpengrün Großhöhenrain“ vom Gauverband I, übernahm - wie auch bei der zweiten Fahnenweihe 1979 - die Patenschaft.

Der zweite Weltkrieg forderte dann große Opfer. Von den 55 Mitgliedern kehrten 27 nicht mehr in den Bairer Winkl zurück. Schließlich kam das Vereinsleben ganz zum Erliegen und konnte erst 1946 nach der Genehmigung durch die Amerikaner wieder aufgenommen werden.

1964 feierten wir unser 35-jähriges Bestehen, zu dem nur die Nachbars- und Ortsvereine eingeladen wurden.

1979: 50-jähriges Gründungsfest mit Fahnenweihe.

Eine Woche vor dem Fest hielten wir einen Bittgang zum Frauenbründl, um für ein gutes Gelingen und um schönes Wetter zu beten.

Am Festsonntag zeigte sich der Himmel wolkenbehangen, als der Schirmherr Bgm. Pößl, Vorstand Hans Widmann, Fahnenmutter Maria Greithanner, Fahnenbraut Annemarie Weinzierl und Ehrenmitglied Michael Eierstock von der Bairer Musi geweckt wurden.

Den Festgottesdienst am „Alten Turm“ in Jakobsbaiern hielt unser Pfarrer Johann Prechsl.

Mehr als 3.500 Trachtler und Musikanten zogen beim Festzug am Nachmittag vom Festzelt in Antholing nach Netterndorf und zurück.

1982 Unsere Dirndl der Kinder- und Jugendgruppe werden neu eingekleidet.

1989 Inngaufest mit 60-jährigem Gründungsfest. Vom 08. bis 16. Juli fand in Baiern das Gaufest des Bayerischen Inngau-Trachtenverbandes statt.

Das Fest begann mit einem Heimatabend. Trotz eines stürmischen Unwetters konnte Vorstand Hans Riedl viele Besucher begrüßen.

Bertl Heigl, führte auf der wunderschön geschmückten Bühne durch den Abend und durfte folgende Gruppen ansagen:

Der Festsonntag zeigte sich in idealem Festwetter.

Kaplan Hans Schweiger zelebrierte in Hub, an dem Platz wo er drei Jahre zuvor seine Primiz gefeiert hatte, den Festgottesdienst mit ca. 3.000 Besuchern.

Pünktlich um 14.00 Uhr gaben die Bergangerer Böllerschützen das Signal zum Beginn des Festzuges. Es setzten sich 3.850 Trachtler und 554 Musikanten vom Festzelt in Antholing nach Netterndorf und zurück in Bewegung.

Eine Woche darauf wurde das Gruppenplatteln und Gaudirndldrahn im Festzelt abgehalten. Hier kam nach Josef Bell mit Rosi Baumann auch erstmals ein Bairer Dirndl in die Gaugruppe des Bayerischen Inngaues.

Im gleichen Jahr fand das 150-jährige Jubiläum unserer „Bairer Musi“ statt.

1992 Oberbayerisches Alphornbläsertreffen in Antholing

1999 anläßlich des 160-jährigen Bestehens der Bairer Musi wurde das Bezirksmusikfest des Inn-Chiemgau in Antholing abgehalten.

1994 - 1996 wurde unser Vereinsheim „Beim Ircher“ in Antholing von unseren
Vereinsmitgliedern erbaut.

Mit Rosi Spiel als 2. Gauschriftführerin ist seit 2003 unser Verein im Gauausschuss vertreten.

2009 fand nach 20 Jahren das Gaufest wieder bei uns im Bairer Winkl statt. Bei idealem Wetter hatten noch nie so viele Trachtler und Musikkapellen an einem Inngaufest teilgenommen.
Pfarrer Schöpf konnte auch die Trachtler aus seiner Heimatgemeinde Pang begrüßen. Auch die darauf folgende Festwoche war immer bestens besucht. Der Start war am Samstag mit dem Totoengedenken und einem Heimatabend, der an Jugend und Trachtleraufgebot alles überstrahlte. 4800 Trachtler und viele, viele Zuschauer feierten mit unserem Verein bis lange in die Nacht hinein. Am Montag war das Kesselfleischessen und am Dienstag war Ruhetag. Am Mittwoch war ein politischer Abend mit Ilse Aigner und am Donnerstag feierte die Bairer Musi ein Geburtstagsweinfest mit der Riederinger Musi. Der Samstag stand im Zeichen der echten Volksmusik. Ein zünftiger ausverkaufter Sänger- und Musikantenhoagascht mit Hans Auer und einem tagelangen Regenwetter, die unserer Feuerwehr bei der Parkplatzsuche mit Andi Heiß alles abverlangte. Zum Abschluß der Festwoche war das Gaudirndldrahn und Gruppenpreisplatteln des Bayerischen inngautrachtenverbandes auf dem Programm.
Ein herrliches Fest wo sich der Bairer Winkl  mit Vorstand Martin Riedl von seiner besten Seite präsentierte.

2014 unsere Bairer Musi feiert ihr 175jähriges Bestehen im Frumm Stadl in Kleinesterndorf.

2019  im Mai feierte der Verein sein 90jähriges Gründungsfest neben dem Sportplatz, auf der Geßlerwiese in Antholing. Am Mittwoch startete die Festwoche mit dem Totengedenken am Friedhofskreuz, anschließend wurde zum Heimatabend geladen. Der Festdonnerstag (Christi Himmelfahrt) fand bei herrlichem Wetter statt. Pfarrer Siegfried  Schöpf zelebrierte am Alten Turm den Festgottesdienst, umrahmt von den Kirchenchören Baiern und Berganger und der Hoafnoglmusi. Der Festzug mit 1200 Trachtlerinnen und Trachtler führte danach durch Antholing und war sehr gut besucht. Am Freitag besuchte Ministerpräsident Markus Söder unseren Verein und am Samstag war Weinfest angesagt. Das Zelt komplett umgestellt, in der Mitte eine Oase mit Brunnen und Hausbänken und ein volles Festzelt mit der Stoabuckmusi und den Weißngroana. Einfach schee.
Der Sonntag stand im Zeichen der Oldtimer. Viele Gäste, alte Fahrzeuge aller Art und herrliches Panoramawetter. Zum Abschluß der Festwoche fand auch noch das Kesselfleischessen mit der Höhenrainer Musi statt.

Bis heute konnten zahlreiche Hoagascht, Vereinsabende, Maibaumaufstellen und Veranstaltungen abgehalten werden. Bei Festen anderer Ortsvereine stand der Trachtenverein immer gern zur Seite.